Handbuch

Die nächsten Kapitel beschreiben die Benutzeroberfläche genauer, die Client-Verwaltung mit opsi-configed und das Arbeiten mit Depots. Außerdem erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der Konfiguration des opsi-Servers, über Client-Gruppen sowie über Produkte/Pakete.

Benutzeroberfläche

Nach der erfolgreichen Anmeldung sehen Sie das opsi-configed-Hauptfenster. Unter der Menüleiste finden Sie links eine Gruppe von Icons, über die Sie (von links nach rechts) alle Daten neu laden, neue opsi-Clients erstellen, eine Suchmaske für Clients öffnen, eine veränderte Konfiguration speichern, die Anzeige der Clients filtern, prüfen, welche Clients verbunden sind, und Session-Informationen abfragen.

*opsi-configed*: Icons auf der linken Seite
Abbildung 1. opsi-configed: Icons auf der linken Seite

Auch auf der rechten Seite gibt es eine Gruppe von Symbolen. Die erste Dreiergruppe wählt den Modus aus (siehe Abschnitt Modus auswählen). Die rechten fünf Icons öffnen jeweils eigene Dialoge zur Verwaltung von Client-Gruppen und Produkten, ein Dashboard, eine Übersicht installierter opsi-Erweiterungen sowie das Lizenzmanagement.

*opsi-configed*: Icons auf der rechten Seite
Abbildung 2. opsi-configed: Icons auf der rechten Seite
Aus fast allen Bereichen können Sie Daten in die Zwischenablage kopieren und die Daten in andere Anwendungen einfügen. Außerdem unterstützen die meisten opsi-configed-Tabellen Drag & Drop. So können Sie Tabellendaten komfortabel in eine Tabellenkalkulation übertragen.

Helles und dunkles Theme

Ab opsi 4.3 unterstützt opsi-configed einen Dark Mode. Um diesen zu aktivieren, öffnen Sie aus dem Menü Datei den Eintrag Theme / Dark.

*opsi-configed*: Dark Mode
Abbildung 3. opsi-configed: Dark Mode

Um zurück zur hellen Ansicht zu wechseln, wählen Sie im Menü Datei den Eintrag Theme / Light.

opsi-configed speichert auf dem lokalen Rechner (auf dem Sie das Programm gestartet haben) einige Einstellungen, darunter das gewählte Theme, die zuletzt ausgewählten Clients/Gruppen und Depots. Beim nächsten Start finden Sie sich also in der gleichen Ansicht wieder.

Modus auswählen

Über die linken drei Symbole rechts oben (siehe Abbildung 2, “opsi-configed: Icons auf der rechten Seite”) schalten Sie zwischen den verschiedenen Modi um:

Je nach Auswahl verändert sich die Ansicht im Hauptfenster und es sind unterschiedliche Reiter sichtbar/aktiv oder entsprechend ausgegraut.

Clients

Dieses Kapitel stellt die Client-Verwaltung mit opsi-configed vor und die Funktionen, die verfügbar sind, nachdem Sie in der Übersicht rechts oben den Button Client-Konfiguration angeklickt haben. Sie erfahren unter anderem, wie Sie nach bestimmten Clients suchen und zusätzliche Informationen wie Session-Daten abrufen können, wie Sie Clients und Client-Gruppen erstellen und verwalten können, wie Sie Remote-Control-Kommandos ausführen, Pop-up-Nachrichten verschicken und mehr.

Clients auswählen

Nachdem Sie sich erfolgreich angemeldet haben, ist in der Mitte des Hauptfensters der Reiter Clients aktiviert. Dort sehen Sie eine Liste der Clients, die zum aktuell ausgewählten Depot bzw. zur Auswahl in der linken Seitenleiste (siehe Abschnitt Clients gruppieren) gehören. Ein Rechtsklick auf die ausgewählten Clients öffnet ein Kontextmenü, über das Sie verschiedene Aktionen ausführen, z. B. Events auslösen, Nachrichten senden, herunterfahren und neu starten usw.

*opsi-configed*: Kontextmenü der rechten Maustaste
Abbildung 4. opsi-configed: Kontextmenü der rechten Maustaste

Am oberen Rand gibt es ein Suchfeld, in das Sie eine Zeichenkette eingeben können. Direkt daneben bestimmen Sie über das Drop-down-Menü, wo opsi-configed suchen soll: in allen Spalten (bedeutet: in allen Spalten, die in der aktuellen Konfiguration eingeblendet sind), nach Client-Name, nach der Beschreibung, nach Status (ein-/ausgeschaltet), nach Datum (zuletzt gesehen) und nach der IP-Adresse. Das Drop-down-Menü Modus definiert die Suche noch genauer:

  • Volltext: Nutzen Sie die Suche genau so, wie Sie es von Suchmaschinen kennen und geben Sie ein oder mehrere Suchwörter ein, die durch Leerzeichen getrennt sind. Für ein erfolgreiches Suchergebnis muss mindestens eines Ihrer Schlüsselwörter in einer der Spalten auftauchen.

  • Volltext (vollständige Zeichenkette): Geben Sie Ihre Suchbegriffe ein, als würden Sie sie bei einer Suchmaschine in Anführungszeichen setzen. Das bedeutet, Sie müssen den exakten Text finden, der als Ganzes irgendwo in einer Spalte vorkommt.

  • Anfangstext: Beginnen Sie Ihre Suche mit der Zeichenfolge, die Sie als Anfang eines Eintrages in einer Spalte finden möchten.

  • Regulärer Ausdruck: Geben Sie den Suchbegriff als regulären Ausdruck ein, um Zeilen zu finden, in denen der Text einer Spalte den Mustern entspricht, wie sie in den Regeln der regulären Ausdrücke definiert sind. Für Details zu diesen Mustern schauen Sie bitte in die Java-Dokumentation für java.util.regex.Pattern.

Wenn Sie nach Eingabe Ihres Suchausdruckes die Taste [Eingabe] drücken, springt opsi-configed jeweils zum nächsten Treffer (ohne Treffer zur nächsten Zeile). Klicken Sie mit der rechten Maustaste ins Suchfeld, um weitere Optionen einzublenden.

*opsi-configed*: Suchfunktion für Clientauswahl
Abbildung 5. opsi-configed: Suchfunktion für Clientauswahl

Beispiele für Suchmuster

Nachfolgend finden Sie ein paar Beispiele für einfache und komplexe Suchmuster.

Wenn Sie in Namen oder Beschreibungen von PCs nach der Zeichenfolge "Meyer" suchen möchten, können Sie das Muster .*eyer.* verwenden. Dabei steht der Punkt (.) für ein beliebiges Zeichen und das Sternchen (*) für eine beliebige Anzahl von Vorkommen (des vorher bezeichneten Elements). .*eyer.* bedeutet also, das Suchmuster trifft zu, sofern vor eyer irgendetwas steht und dahinter wieder irgendetwas folgt. Da eine beliebige Anzahl von Vorkommen auch kein Vorkommen einschließt, passt beispielsweise auch der String "PC Meyer".

Um sicherzustellen, dass nicht auch Strings wie "Beyer" gefunden werden, sollte das Suchmuster allerdings besser .*[Mm]eyer.* heißen. Die eckigen Klammern bedeuten, dass genau eines der aufgelisteten Zeichen (also ein M oder ein m) vorhanden sein muss.

Das zweite Beispiel zeigt Suchmuster für Produkte. 0.-opsi.*standard sucht alle Produkte, deren Namen mit 0 beginnt, gefolgt von einem beliebigen Zeichen, gefolgt von -opsi, gefolgt von irgendwelchen Zeichen (in beliebiger Anzahl); am Schluss steht standard. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass das zweite Zeichen eine Ziffer zwischen 0 und 9 ist, dann verwenden Sie diesen Ausdruck: 0[0123456789]-opsi.*standard. Als Abkürzung für [0123456789] können Sie auch [0-9] schreiben, da es sich um eine ununterbrochene Teilfolge der Folge aller Ziffern handelt. Zu diesem Suchmuster passen beispielsweise die Produkte 03-opsi-abo-standard und 05_opsi-linux_standard.

Clients auflisten

Die tabellarische Auflistung der Clients zeigt in der Voreinstellung die folgenden Spalten:

  • Client-Name: Zeigt den FQDN, also den Hostnamen und den Domainnamen des Clients.

  • Beschreibung: Hier darf eine beliebige Erläuterung stehen.

  • An: Die Spalte zeigt an, welche Clients aktuell verbunden sind. Dazu klicken Sie links oben in der Icon-Gruppe auf das zweite von rechts. Dieses Feature können Sie bereits im Anmeldebildschirm oder über einen Aufrufparameter aktivieren. In der Voreinstellung ist das Testintervall auf 0 Minuten gesetzt, was bedeutet, dass diese Funktion deaktiviert ist.

Client erreichbar
Abbildung 6. opsi-configed: Client erreichbar
Client nicht erreichbar
Abbildung 7. opsi-configed: Client nicht erreichbar
*opsi-configed*: Über dieses Icon prüfen Sie, welche Clients verbunden sind.
Abbildung 8. opsi-configed: Über dieses Icon prüfen Sie, welche Clients verbunden sind.
  • Zuletzt gesehen: Hier sehen Sie das Datum und die Uhrzeit, zu denen der Client sich zuletzt bei der Softwareverteilung über den Dienst opsiconfd gemeldet hat.

  • IP-Adresse: Die Spalte zeigt die IP-Adresse des Clients.

Klicken Sie auf einen Spaltentitel, um die Reihenfolge umzukehren. Optional können Sie weitere Spalten einblenden, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Tabelle klicken und im Kontextmenü den Eintrag Sichtbare Spalten öffnen. Wählen Sie jetzt die Spalten aus, die Sie zusätzlich einblenden möchten: WAN-Konfiguration, System-UUID, MAC-Adresse, Session-Informationen, Inventarnummer, Erstellungsdatum, Install on Shutdown und Depot.

Um diese zusätzlichen Spalten dauerhaft im opsi-configed einzublenden, wechseln Sie über das Icon oben rechts in die Server-Konfiguration (siehe Kapitel Server-Konfiguration) und dort zum Reiter Host-Parameter. Bearbeiten Sie die Option configed / configed.host_displayfields.
*opsi-configed*: Konfigurieren Sie, welche Spalten die Clientliste anzeigt.
Abbildung 9. opsi-configed: Konfigurieren Sie, welche Spalten die Clientliste anzeigt.

Wenn Sie die Spalte Session-Informationen hinzufügen, wird der Button Abfrage der Session-Informationen von allen Clients in der Icon-Gruppe links oben aktiviert.

*opsi-configed*: Über dieses Icon fragen Sie die Session-Informationen von allen Clients ab.
Abbildung 10. opsi-configed: Über dieses Icon fragen Sie die Session-Informationen von allen Clients ab.

Wenn Sie den Button betätigen, versucht der opsiconfd, eine Verbindung zu allen Clients aufzubauen und Informationen über aktuell aktive Benutzersitzungen zu sammeln. In der Spalte Session-Informationen sehen Sie dann den Accountnamen der jeweiligen aktiven Sitzung. Sie können diese Funktion auch gezielt für ausgewählte Clients über das Kontextmenü oder das Menü Client aktivieren. So vermeiden Sie unnötiges Warten auf Netzwerk-Timeouts, falls versucht wird, eine Verbindung zu ausgeschalteten Rechnern herzustellen.

Da die Suchfunktion für die Clientliste alle Spalten einschließt, können Sie auf diese Weise auch nach Clients suchen, auf denen ein bestimmter Benutzer angemeldet ist.

Clients markieren

Sie können in der Clientliste einen oder mehrere Clients markieren, um sie gemeinsam zu bearbeiten. Verwenden Sie das Trichter-Icon oder gehen Sie über das Menü Auswahl / Nur ausgewählte Clients anzeigen, um die Liste nur auf Ihre ausgewählten Clients zu beschränken.

*opsi-configed*: Über dieses Icon beschränken Sie die Anzeige auf ausgewählte Clients.
Abbildung 11. opsi-configed: Über dieses Icon beschränken Sie die Anzeige auf ausgewählte Clients.
Die markierten Clients können Sie zu einer existierenden Gruppe hinzufügen, indem Sie sie per Drag & Drop auf einen Gruppennamen in der linken Leiste ziehen.

Über das dritte Icon von links oder über das Menü Auswahl starten Sie den Dialog zur freien Clientsuche, in dem Sie nach Client- und/oder Produkt-Eigenschaften suchen können.

*opsi-configed*: Über die freie Clientsuche stellen Sie eigene Suchkriterien zusammen.
Abbildung 12. opsi-configed: Über die freie Clientsuche stellen Sie eigene Suchkriterien zusammen.

Sie können die Suche nach Clients nicht nur anhand allgemeiner Host-Eigenschaften durchführen, sondern auch Hardware- und Software-Komponenten als Suchkriterien nutzen, egal, ob diese über opsi oder auf anderem Weg installiert wurde. Benutzen Sie das Sternchen (*) als Platzhalter für beliebige Texteingaben. Ihre Suchkriterien verknüpfen Sie mit logischem AND (und) bzw. OR (oder). Sie schließen Sie bestimmte Ergebnisse aus, indem Sie NOT (nicht) vor ein Kriterium setzen.

Um weitere Kriterien zu Ihrer Suche hinzuzufügen, nutzen Sie die Auswahlliste Kriterium hinzufügen. Ein ungewolltes Suchkriterium entfernen Sie mit einem Klick auf das Papierkorb-Icon am rechten Rand. Um die Suchmaske auf den Ausgangszustand zurückzusetzen, klicken Sie einfach auf Neue Suche.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Anfragen unter einem beliebigen Namen zu speichern und sie später über Auswahl / Gespeicherte Suchanfragen wieder aufzurufen. Wenn Sie beim Speichern eine Beschreibung hinzufügen, erscheint diese als Tooltip in der Auswahlliste und hilft Ihnen, sich an den Inhalt der gespeicherten Suche zu erinnern.

*opsi-configed*: Gespeicherte Suchanfragen
Abbildung 13. opsi-configed: Gespeicherte Suchanfragen
Falls zwischen den Anfragen neue Clients zur Umgebung hinzugekommen sind, die den gespeicherten Suchkriterien entsprechen, findet opsi-configed diese ebenfalls.
Sie können dem opsi-configed beim Start über die Kommandozeilenoption -qs eine gespeicherte Suche übergeben (siehe Abschnitt Startparameter). Lassen Sie den Namen weg, gibt der Befehl eine Liste der gespeicherten Abfragen aus.

Über das Menü Auswahl können Sie außerdem gezielt nach Clients mit fehlgeschlagenen Aktionen suchen — entweder auf ein Produkt oder auf einen Zeitraum bezogen.

*opsi-configed*: Suchen Sie nach fehlgeschlagenen Aktionen.
Abbildung 14. opsi-configed: Suchen Sie nach fehlgeschlagenen Aktionen.

Clients gruppieren

Über die Baumansicht in der linken Leiste können Sie Ihre Clients in Gruppen verwalten. Die Ansicht gliedert sich in drei Kategorien: GRUPPEN, DIRECTORY und CLIENT-LISTE. Letztere zeigt automatisch alle Clients der ausgewählten Depots an. Die ersten beiden Abteilungen unterscheiden sich darin, wie oft ein Client darin auftauchen kann. Eine Gruppe ist durch ihren Namen einzigartig definiert und kann nicht dupliziert werden, während ein Client mehreren Gruppen zugeordnet sein kann. Im Zweig DIRECTORY hingegen hat jeder Client einen eindeutigen Ort: Solange keine explizite Zuordnung zu einer Untergruppe stattgefunden hat, wird der Client automatisch in der Gruppe NICHT_ZUGEWIESEN geführt.

Ist ein Client ausgewählt, erscheinen alle Gruppen, zu denen er gehört, mit gefüllter Farbfläche.
*opsi-configed*: Baumansicht
Abbildung 15. opsi-configed: Baumansicht

In der Baumansicht stehen folgende Features zur Verfügung:

  • Klicken Sie auf einen Baumknoten, also eine Gruppe, um alle Clients, die sich unterhalb dieses Knotens befinden, in der Mitte auf dem Reiter Clients anzuzeigen — dabei ist kein Client zur Bearbeitung ausgewählt.

  • Möchten Sie jedoch einzelne Clients zur Bearbeitung markieren, klicken Sie sie direkt in der Baumansicht an oder markieren diese mit der Maus ([Strg]+Klick bzw. [Umschalt]+Klick).

  • Ein Doppelklick auf eine Gruppe zeigt nicht nur die dazugehörigen Clients in der Tabelle an, sondern wählt sie auch gleichzeitig zur Bearbeitung aus.

Letzteres ist besonders dann praktisch, wenn Sie auf verschiedenen Reitern arbeiten und beispielsweise gerade den Reiter Logdateien geöffnet haben und nur die Protokolle zu bestimmten Clients sehen möchten.

Neue Gruppen erstellen

Zusätzliche Gruppen können Sie leicht hinzufügen: Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die übergeordnete Gruppe oder den übergeordneten Knoten, zum Beispiel GRUPPEN, und wählen Sie Untergruppe erzeugen.

*opsi-configed*: Gruppe anlegen
Abbildung 16. opsi-configed: Gruppe anlegen

Anschließend öffnet sich ein Dialogfenster, in das Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Gruppe eingeben können.

*opsi-configed*: Name und Beschreibung der Gruppe eintragen
Abbildung 17. opsi-configed: Name und Beschreibung der Gruppe eintragen

Clients zu Gruppen hinzufügen

Es gibt verschiedene Wege, um Clients per Drag & Drop zu Gruppen hinzuzufügen oder zu verschieben (siehe Abschnitt Clients markieren):

  • Ziehen Sie Clients direkt aus der Clientliste (Reiter Clients) auf eine Gruppe, um sie dort hinzuzufügen.

  • Möchten Sie Clients kopieren, ziehen Sie diese aus einer "normalen" Gruppe, z. B. aus dem Knoten CLIENT-LISTE, in eine andere Gruppe.

  • Um einen Client zu verschieben, ziehen Sie diesen aus einer DIRECTORY-Gruppe in eine andere DIRECTORY-Gruppe.

Gruppen bearbeiten

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe, um ein Kontextmenü zu öffnen. In diesem finden Sie Einträge, um Gruppen zu bearbeiten, zu löschen, alle enthaltenen Clients auszuwählen sowie um alle Clients aus der Gruppe und eventuell enthaltenen Untergruppen rekursiv zu entfernen.

Clients bearbeiten

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Liste der Clients (Reiter Clients) oder öffnen Sie das Menü Client, um mögliche Operationen für opsi-Clients einzublenden. Im Hauptfenster sehen Sie im rechten Bereich ebenfalls einen Dialog, in dem Sie ein paar Eigenschaften und Erweiterungen für den Client konfigurieren.

*opsi-configed*: Das Menü *Client*
Abbildung 18. opsi-configed: Das Menü Client

Install on Shutdown, UEFI und WAN

Sie können einige Einstellungen im Feld rechts neben der Client-Liste vornehmen. Dazu gehören unter anderem die Optionen Install on Shutdown (Windows), UEFI-Boot und WAN-Konfiguration.

Beachten Sie, dass es sich bei der WAN-Erweiterung um eine kostenpflichtige Erweiterung handelt. Das heißt, dass Sie eine Freischaltdatei benötigen. Sie erhalten diese, nachdem Sie die Erweiterung gekauft haben. Zu Evaluierungszwecken stellen wir Ihnen kostenlos eine zeitlich befristete Freischaltung zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail.
  • Install on Shutdown (Windows): Es gibt einen etablierten Prozess, um Installationen beim Herunterfahren eines Clients zu konfigurieren (siehe Kapitel Installation bei Shutdown (frei)).

  • UEFI-Boot: Konfiguriert einen Client für UEFI-Boot (siehe Kapitel opsi mit UEFI/GPT)

  • WAN-Konfiguration: Aktiviert die WAN/VPN-Erweiterung; wenn das Modul nicht verfügbar ist, erscheint die Checkbox ausgegraut.

Die WAN-Konfiguration wird aus den Server-Host-Parametern configed.meta_config.wan_mode_off.* ausgelesen. Wenn Sie die Standardeinstellung der Parameter übernommen haben, kommt die in Kapitel WAN/VPN-Erweiterung beschriebene empfohlene Konfiguration zum Zuge.

Sie können Informationen zu den Optionen Install on Shutdown (Windows) und WAN Konfiguration als Spalte in der Client-Liste einblenden — entweder per Kontextmenü der rechten Maustaste oder über das Menü Client / Sichtbare Spalten. So sehen Sie direkt in der Übersicht, bei welchen Clients diese Eigenschaften gesetzt sind, und können danach filtern und sortieren.
*opsi-configed*: Erweiterte Spaltensicht für opsi-Clients
Abbildung 19. opsi-configed: Erweiterte Spaltensicht für opsi-Clients

Wake on LAN (WoL)

opsi-configed enthält einen Zeitplaner für Wake-On-LAN-Ereignisse (WOL), den Sie über das Menü Client / "Wecke" Client(s) / Neuer Zeitplaner einrichten. Ab Version 4.0.7 bietet die WOL-Funktion folgende Konfigurationsmöglichkeiten:

  • Direkter Versand des Netzwerksignals an alle ausgewählten Clients.

  • Zeitversetzter Versand des Signals mit einstellbarem Abstand zwischen zwei Clients.

  • Festlegung eines Startzeitpunktes für den Prozess über einen Scheduler.

Sollte ein Client einem anderen als dem opsi-Configserver zugeordneten Depotserver zugewiesen sein, erfolgt die Übermittlung des Wake-on-LAN-Signals nicht direkt. In diesem Fall wird eine HTTPS-Verbindung zum opsiconfd auf dem Depotserver aufgebaut. Der Depotserver ist dann dafür verantwortlich, das Netzwerkpaket innerhalb seines Netzwerkes zu versenden.

opsi-configed: Zeitplaner für Wake on LAN (WoL)
Abbildung 20. opsi-configed: Zeitplaner für Wake on LAN (WoL)
Bitte beachten Sie, dass opsi-configed die Wake-On-LAN-Aktionen auslöst. Daher ist es entscheidend, dass das Programm während des gesamten Prozesses aktiv bleibt und nicht beendet wird.

Events auslösen (Push-Installation)

Über Client / opsiclientd-Event auslösen / on_demand übermitteln Sie einen Aufruf an den jeweiligen Client-Agent aller ausgewählten Clients, um ein Event auszulösen. Sollte ein Client nicht erreichbar sein oder gerade ein anderes, nicht unterbrechbares Event verarbeiten, gibt opsi-configed eine Fehlermeldung aus.

Das Standard-Event ist on_demand. Dieses sorgt dafür, dass Aktionsanforderungen für den Client unmittelbar ausgeführt werden.

Wenn ein Produktskript eine Rebootanforderung enthält, wird der Client ohne Vorwarnung neu gestartet.

Seit Version 4.0.4 ist es möglich, auch andere in der Datei opsiclientd.conf konfigurierte Events auszulösen. Die verfügbaren Optionen werden über den Server-Host-Parameter configed.opsiclientd_events bestimmt.

WAN-Clients: Paketcache löschen

Bei Clients, die über ein Wide Area Network (WAN) verbunden sind, kann es gelegentlich zu Problemen mit dem Paketcache kommen. Um solche Schwierigkeiten zu beheben, steht für diese Clients eine spezielle Funktion zur Verfügung: Menü Client / Für WAN-Clients: Paketcache löschen setzt den Cache vollständig zurück.

Nachrichten senden

Sie können Nachrichten an einen oder mehrere Clients verschicken. Markieren Sie diese und öffnen Sie dann aus dem Menü Client den Eintrag Pop-up-Nachricht senden. Ins sich öffnende Dialogfenster können Sie Ihre Nachricht eintippen. Ins Feld oben rechts können Sie die gewünschte Anzeigedauer eingeben; lassen Sie das Feld leer, um die Nachricht dauerhaft einzublenden.

*opsi-configed*: Nachricht an Client(s) verschicken
Abbildung 21. opsi-configed: Nachricht an Client(s) verschicken

Klicken Sie auf das rote Häkchen, um die Nachricht abzusenden.

*opsi-configed*: Nachrichtenfenster auf dem Client
Abbildung 22. opsi-configed: Nachrichtenfenster auf dem Client

Session-Information anfordern

Über das Menü Client können Sie ausgewählten Clients ein Signal senden und diese veranlassen, ihre Session-Informationen an opsi-configed zu übermitteln. Diese Informationen werden in der dafür vorgesehenen Spalte auf dem Reiter Clients eingeblendet, sofern diese Spalte aktiviert und sichtbar ist.

Shutdown/Reboot

Sie haben die Möglichkeit, den ausgewählten Clients ein Signal zu senden, welches sie anweist, herunterzufahren oder einen Neustart (Reboot) durchzuführen.

Bitte beachten Sie, dass Clients möglicherweise ohne weitere Rückfrage herunterfahren. Dies kann zu Datenverlust führen, falls nicht gespeicherte Informationen oder laufende Prozesse auf dem Client vorhanden sind.

Remote-Control-Software starten

Über das Menü Client / Remote-Control-Software starten (Taste [F7]) oder das Kontextmenü der rechten Maustaste führen Sie beliebige Betriebssystem-Kommandos auf den ausgewählten Clients aus. In der Voreinstellung gibt es bereits vier Einträge, die als Vorlage für eigene Befehle dienen können: ping-Kommando an Linux- und Windows-Clients sowie Anzeige der Infoseite unter Windows und Linux (siehe Abschnitt opsiclientd-Infoseite).

*opsi-configed*: Remote-Control-Software starten
Abbildung 23. opsi-configed: Remote-Control-Software starten
Beachten Sie, dass opsi-configed diese Kommandos aus seiner eigenen Systemumgebung heraus ausführt. Das heißt, dass die Art des benötigten Kommandos davon abhängt, ob Sie opsi-configed unter Windows oder Linux betreiben.

Der Dialog ist in drei Bereiche gegliedert:

  1. Im oberen Bereich finden Sie eine Liste der Namen der verfügbaren Aufrufe.

  2. Darunter befindet sich eine Zeile, die das ausgewählte Kommando anzeigt. Hier können Sie das Kommando bearbeiten, sofern dies zulässig ist. Diese Zeile umfasst auch Buttons für den Start und den Abbruch der Aktion.

  3. Im dritten Textbereich des Fensters werden eventuelle Rückmeldungen des Betriebssystems beim Aufruf des Kommandos angezeigt.

Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Funktion sind äußerst vielfältig. Beispielsweise können Sie ein Kommando konfigurieren, das eine Remote-Desktop-Verbindung zum ausgewählten Client herstellt, vorausgesetzt, der Client unterstützt dies. Unter Windows können Sie dafür z. B. den folgenden Befehl verwenden:

cmd.exe /c start mstsc /v:%host%

Ein entsprechendes Linux-Kommando lautet so:

rdesktop  -a 16 %host%

Die Variable %host% ersetzt opsi-configed automatisch durch den entsprechenden Wert für den Hostnamen. Außer %host% stehen weitere Variablen zur Verfügung, die Sie in den Befehlen verwenden können:

  • %ipaddress%: IP-Adresse

  • %hardwareaddress%: MAC-Adresse

  • %opsihostkey%: opsi-Host-Key

  • %inventorynumber%: Inventarnummer

  • %depotid%: Depot-ID

  • %configserverid%: Configserver-ID

Die Kommandos bearbeiten Sie im Bereich Server-Konfiguration auf dem Reiter Host-Parameter, Abteilung configed / remote_control:

*opsi-configed*: Remote-Control-Aufrufe konfigurieren
Abbildung 24. opsi-configed: Remote-Control-Aufrufe konfigurieren
Sofern ein Kommando mit dem Zusatz .editable auf true gesetzt ist, können Sie in der angezeigten Kommandozeile Variationen des Befehls eingeben, darunter beispielsweise auch Optionen oder Passwörter.
Damit hat der opsi-configed-Benutzer die Möglichkeit, einen Befehl beliebig zu erweitern und alle möglichen Kommandos auf dem Client abzusetzen.
Eigenes Remote-Control-Kommando definieren

Um ein eigenes Kommando zu definieren, wechseln Sie in der Server-Konfiguration zum Reiter Host-Parameter, Abteilung configed / remote_control. Im Beispiel richten wir ein Kommando namens example ein. Sie benötigen dazu mindestens den Eintrag configed.remote_control.example (oder alternativ configed.remote_control.example.command). In diesem Eintrag legen Sie den auszuführenden Befehl fest und verwenden dazu die im letzten Abschnitt gezeigten Variablen, z. B. %host%, %ipaddress% usw.

Zusätzlich können Sie einen Eintrag configed.remote_control.example.description erstellen und das neue Kommando erläutern. Der Wert dieses Eintrags wird dann als Tooltip angezeigt, um den Benutzern weitere Informationen über das Kommando zu liefern.

Darüber hinaus bestimmen Sie mit einem booleschen Eintrag configed.remote_control.example.editable, ob das Kommando editierbar sein soll oder nicht. Durch Setzen dieses Wertes auf false wird festgelegt, dass Benutzer das Kommando beim Aufruf nicht verändern dürfen.

Client(s) anlegen

Über Client / Neuen opsi-Client erstellen öffnen Sie ein Dialogfenster, in das Sie alle Informationen zum Anlegen eines neuen Clients eingeben.

*opsi-configed*: Neuen Client anlegen
Abbildung 25. opsi-configed: Neuen Client anlegen

Der Dialog bietet auch Felder für die optionale Eingabe der IP-Nummer und der Hardware-Adresse (MAC-Adresse). Sofern das Backend zur Konfiguration eines lokalen DHCP-Servers aktiviert ist (was nicht die Standardeinstellung ist), werden diese Informationen verwendet, um den neuen Client auch für den DHCP-Server zu registrieren. Andernfalls wird die MAC-Adresse im Backend gespeichert und die IP-Nummer verworfen.

Beim Anlegen neuer Clients können Sie ab opsi-configed 4.0.5.8.1 darüber hinaus diese Optionen direkt spezifizieren:

  • Zuweisung des neuen Clients zu einer bestimmten Gruppe

  • Festlegung eines Netboot-Produkts, das eventuell direkt auf setup gesetzt werden soll

  • Aktivierung von Install on Shutdown und der WAN-Konfiguration

Diese Einstellungen lassen sich auch bequem in der Hosts-Liste vornehmen.

Mehrere Clients erstellen

Klicken Sie im Dialog zur Client-Erzeugung auf die Schaltfläche Template ganz oben, um ein CSV-Template zu erzeugen. Wählen Sie per Klick in die Checkboxen die gewünschten Daten aus, die Sie einbeziehen möchten. Auch das Escape- und das Trennzeichen können Sie in diesem Dialogfenster definieren. Klicken Sie abschließend auf OK, um die CSV-Datei zu erzeugen.

Diese können Sie anschließend mit einem Texteditor oder einer Tabellenkalkulation bearbeiten, um eine Liste von Clients mit ihren jeweiligen Eigenschaften zu erstellen. Sie können die Liste über den Button Datei neben CSV-Datei importieren im Dialog zur Client-Erstellung einlesen.

*opsi-configed*: Mehrere Clients anlegen
Abbildung 26. opsi-configed: Mehrere Clients anlegen
Erstellen/Löschen deaktivieren

Seit Version 4.0.4 besteht zudem die Möglichkeit, die Optionen zum Anlegen und Löschen von Clients zu deaktivieren. Das ist dann praktisch, wenn ein Dienst wie ein UCS-Service für das Anlegen von Clients zuständig ist. Um diese Funktion einzurichten, bearbeiten Sie in der Server-Konfiguration den Host-Parameter configed.host_actions_disabled. Klicken Sie in die Spalte; der nächste Dialog bietet diese drei Optionen:

  • add client

  • free licenses for client

  • remove client

Eine Mehrfachauswahl ist möglich.

Sie können die Einstellungen nicht nur im opsi-configed ändern, sondern auch auf der Kommandozeile. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um das Erstellen und Löschen von Clients über den opsi-configed zu deaktivieren.
opsi-admin -d method config_updateObjects '{"defaultValues": ["add client", "remove client"], "editable": false, "multiValue": true, "possibleValues": ["add client", "remove client"], "type": "UnicodeConfig", "id": "configed.host_actions_disabled"}'

Client(s) umbenennen und umziehen

Über das Menü Client erreichen Sie ebenfalls Einträge zum Umbenennen und zum Umziehen in ein anderes Depot. Letzteres erlaubt eine Mehrfachauswahl von Clients. Im folgenden Dialogfenster wählen Sie aus dem Drop-down-Menü das gewünschte Depot aus und bestätigen anschließend alles über OK.

*opsi-configed*: Client(s) in anderes Depot bewegen
Abbildung 27. opsi-configed: Client(s) in anderes Depot bewegen

Client(s) löschen

Wählen Sie einen oder mehrere Clients aus und öffnen dann aus dem Menü Client / Lösche Client(s). Ein Dialog mit einer Sicherheitsabfrage öffnet sich, und Sie müssen explizit bestätigen, dass Sie den Client aus der opsi-Datenbank entfernen möchten.

Produkte zurücksetzen

Sie können alle Informationen zu allen Produkten der ausgewählten Clients löschen. Das ist beispielsweie dann sinnvoll, wenn Sie einen Testclient in einen bestimmten Zustand zurücksetzen möchten.

Localboot-Produkte

Wenn Sie auf den Reiter Localboot-Produkte wechseln, erhalten Sie eine umfassende Liste der zur Softwareverteilung verfügbaren Produkte sowie Informationen zum Installations- und Aktionsstatus bezogen auf die ausgewählten Clients.

In der rechten Seitenleiste finden Sie zusätzliche hilfreiche Informationen zum ausgewählten Produkt, wie den Produktnamen und die -version. Die Felder für Produktinformationen und -beschreibung unterstützen die Darstellung von Markdown. Das ist besonders dann nützlich ist, wenn Sie in der control.toml-Datei beim Erstellen des Produktes verwendet haben (siehe Abschnitt Beispiel: control-Datei).

Darüber hinaus führt eine Tabelle eventuelle Produktabhängigkeiten auf und zeigt dazu detaillierte Eigenschaften und eine Baumstruktur an, welche die Abhängigkeiten rekursiv visualisiert. So erkennen Sie nicht nur, welche anderen Produkte das ausgewählte Produkt benötigt, sondern auch, von welchen Produkten es benötigt wird. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn Sie beispielsweise vor dem Entfernen eines Produkts überprüfen möchten, ob es noch von anderen Produkten benötigt wird.

*opsi-configed*: Liste der Localboot-Produkte mit Detailansicht rechts
Abbildung 28. opsi-configed: Liste der Localboot-Produkte mit Detailansicht rechts
Genau wie in der Client-Liste können Sie das Suchfeld über der Tabelle dazu verwenden, nach Namen und nach anderen Werten in der Tabelle zu suchen. Rechts neben dem Suchfeld finden Sie Filter. Weitere Informationen dazu lesen Sie in Abschnitt Clients auswählen.

Liste sortieren

Genau wie in der Client-Liste können Sie die Anzeige über einen Klick auf den Spaltentitel beeinflussen. Es sind die folgenden Spalten verfügbar:

  • Produkt-ID: Hier steht der Name des Produktes.

  • Status: Zeigt den letzten der Softwareverteilung gemeldeten Status zu diesem Produkt ( installed, not_installed oder undefined) an. not_installed wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht angezeigt. undefined ist üblicherweise der Status während einer (De-)Installation oder wenn das letzte Skript gescheitert ist.

  • Bericht: Hier sehen Sie eine Zusammenfassung der Werte der internen Statusinformationen actionProgress (Installationsfortschritt), actionResult (Ergebnis der letzten Aktion) und lastAction (letzte angeforderte Aktion). Während einer Installation steht hier z. B. installing. Nach Abschluss einer Aktion zeigt das Feld das Ergebnis, z. B. success (setup) oder failed (setup).

  • Angeforderte Aktion: Hier steht die Aktion, die ausgeführt werden soll. Mögliche Werte sind none (visuell ist das Feld leer), setup, uninstall, update, once, always und custom.

  • Version: Die Versionsnummer ist eine Kombination aus Produktversion und Paketversion des auf dem Client installierten opsi-Softwareproduktes.

Über das Kontextmenü der rechten Maustaste und Sichtbare Spalten blenden Sie zusätzliche Spalten für die Localboot-Produkte ein:

  • Produktname: Hier steht der Name der Anwendung.

  • Sollzustand: Der Sollzustand, mögliche Werte: undefined, installed, always und forbidden.

  • Priorität: Gibt an, welche Priorität dem Produkt zugeordnet wurde; mögliche Werte 100 bis -100.

  • Position: Hier steht, in welcher Reihenfolge die Produkte installiert werden.

  • Letzte Status-Aktualisierung: Zeitpunkt der letzten Aktualisierung

Detaillierte Informationen anzeigen

Wenn Sie ein Produkt auswählen, erscheinen auf der rechten Seite des Fensters weitere Informationen:

  • Software/Paketversion: Hier steht eine Kombination aus Produkt- und Paketversion, wie sie der Paketierer angegeben hat.

  • Produktbeschreibung: Freier Text zur im Paket enthaltenen Software.

  • Hinweise: Freier Text mit Angaben zum Umgang mit diesem Paket.

  • Produktabhängigkeiten: Eine Liste von Produkten, zu denen das ausgewählte Produkt Abhängigkeiten aufweist mit Angabe der Art der Abhängigkeit: required (das ausgewählte Produkt benötigt das hier angezeigte Produkt, Reihenfolge der Installation egal), pre-required (das hier angezeigte Produkt muss vor dem ausgewählten installiert werden) und post-required (das hier angezeigte Produkt muss nach dem ausgewählten installiert werden).

  • Property-Konfiguration: Zur clientspezifischen Anpassung der Installation können für ein Produkt zusätzliche Propertys definiert sein; der nächste Abschnitt beschreibt diese Property-Tabellen.

Property-Konfiguration

Eine Property-Tabelle besteht aus zwei Spalten. In der linken Spalte finden Sie die Namen der Propertys und in der rechten Spalte den jeweils zugeordneten Wert.

Die Zeilen, die von den Standardwerten (Server-Defaults) abweichen, sind in Fettschrift dargestellt. So sehen Sie auf einen Blick, wo Einstellungen angepasst wurden.

Rechts oben über der Tabelle befinden sich zwei Buttons:

  • Client-Werte auf Server-Defaults setzen (links): Dieser Button kopiert die Server-Defaults als clientspezifische Einstellungen. So bleiben diese Einstellungen auch dann beim Client erhalten, wenn später die Standardwerte geändert werden.

  • Clientspezifische Werte entfernen (rechts): Dieser Button löscht alle Einstellungen auf dem Client; danach gelten wieder die Server-Defaults. Änderungen an diesen Standardwerten wirken sich somit direkt auf den Client aus.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über eine Zeile fahren, wird (sofern konfiguriert) ein Tooltip eingeblendet. Dieser zeigt nützliche Informationen zur Bedeutung des Wertes sowie den Server-Default an.

*opsi-configed*: Property-Tabelle
Abbildung 29. opsi-configed: Property-Tabelle

Klicken Sie einen Wert in der rechten Spalte an, um einen Dialog zur Bearbeitung zu öffnen. Hier können Sie z. B. aus einer Liste vorkonfigurierter Werte aussuchen.

*opsi-configed*: Listen-Editor, Auswahlliste
Abbildung 30. opsi-configed: Listen-Editor, Auswahlliste

Klicken Sie einen (anderen) Wert im Dialog an, um die Einstellung zu verändern.

Zusätzlich zu diesen Dialogen, gibt es auch Fenster, die ein Bearbeitungsfeld anzeigen. Hier können Sie neue Werte eingeben:

*opsi-configed*: Listen-Editor, Feld für eigene Werte
Abbildung 31. opsi-configed: Listen-Editor, Feld für eigene Werte

Um einen vorhandenen Wert zu modifizieren, doppelklicken Sie ihn in der Liste. Neue Werte übernehmen Sie per Klick auf das Pluszeichen in die Liste. Bei einigen Propertys ist es möglich, mehrere Werte einzutragen. In dem Fall erlaubt der Listen-Editor auch eine Mehrfachauswahl. Mehrere Einträge können Sie bequem auswählen, wenn Sie beim Mausklick die [Strg]-Taste gedrückt halten.

Sobald Sie die Werte in der Liste verändert haben, wechselt im Dialog der grüne Haken seine Farbe. Klicken Sie auf das nun rote Häkchen, um Ihre Änderjngen zu übernehmen. Andernfalls klicken Sie auf den blauen Abbrechen-Button, um die Änderungen zurückzusetzen.

Geheime Property-Werte

Für den Fall, dass Passwörter oder andere "Geheimnisse" als Property-Werte vorkommen, ist folgende Vorkehrung getroffen (als "Hack" seit Version 4.0.7, bis ein spezifischer Datentyp eingerichtet ist):

  • Wenn im Namen des Properties irgendwo 'password' vorkommt

  • oder wenn der Property-Name mit 'secret' ("geheim" oder "Geheimnis") beginnt,

wird der Property-Wert bei der Anzeige durch fünf * ersetzt. Er wird erst - nach Vorwarnung - sichtbar gemacht, wenn er wie zur Bearbeitung angeklickt wird.

Die Bearbeitung findet ggfs. wie im Standardfall statt.

Netboot-Produkte

Die Produkte unter dem Karteireiter Netboot-Produkte werden analog zum Karteireiter Localboot-Produkte angezeigt und konfiguriert.

Die hier angeführten Produkte versuchen, werden sie auf setup gestellt, zu den ausgewählten Clients den Start von Bootimages beim nächsten Reboot festzulegen. Dies dient üblicherweise der OS-Installation.

*opsi-configed*: Liste der Netboot-Produkte mit Detailansicht rechts
Abbildung 32. opsi-configed: Liste der Netboot-Produkte mit Detailansicht rechts

Hardware-Informationen

Unter diesem Karteireiter erhalten Sie die letzten - entweder durch das Bootimage oder durch das Localboot-Produkt hwaudit erhobenen - Hardware-Informationen zum ausgewählten Client.

*opsi-configed*: Reiter Hardware-Information
Abbildung 33. opsi-configed: Reiter Hardware-Information

Treiber automatisch integrieren

Um vereinfacht und automatisiert Treiber von speziellen Clients auf den opsi-Depotserver zu uploaden, gibt es seit der Version 4.0.5 die Möglichkeit aus den Hardwareinformationen mögliche Pfade auszuwählen, die vom opsi-configed über den Share übertragen werden. Die zwei angebotenen byAudit-Treiberpfade setzten sich zusammen aus dem Hersteller und dem Produkt bzw. dem Modell, welche jeweils aus dem Computer und der Hauptplatine ausgelesen werden. Betätigen Sie den Button Treiberupload, so erscheint ein neues Fenster um weitere Einstellungen zu tätigen.

*opsi-configed*: Hardware-Information, Treiberupload
Abbildung 34. opsi-configed: Hardware-Information, Treiberupload

Haben Sie den opsi-configed auf einem Linux-System geöffnet, so ist es nicht direkt möglich einen Treiberupload durchzuführen, da die Verbindung über einen Share durchgeführt wird. Dies muss dann manuell getätigt werden. Jedoch sind die Methoden bzw. Verzeichnisstrukturen ein wesentlicher Aspekt der Treiberintegration.

Ohne weiteres funktioniert der Treiberupload von einem Windows-Rechner, wenn die Verbindung zum Share aktiviert ist. Unter anderem müssen im neues Fenster Angaben getätigt werden, für welches Windows-Produkt der Treiber bereit gestellt werden soll, welche Treiber geuploadet werden sollen und mit welcher Methode bzw. in welches Verzeichnis die Treiberintegration erfolgt. Das Zielverzeichnis wird mit Auswählen einer anderen Methode dem entsprechend geändert. Der zuvor ausgewählte byAudit-Treiberpfad findet sich in der per Default ausgewählten Methode 'byAudit' wieder, die den ausgewählten Treiber spezifisch für den Maschinentyp integriert. Folgende Methoden bzw. Verzeichnisse sind möglich:

  • Standard: Treiber welche im Verzeichnis ./drivers/drivers liegen, werden anhand der PCI-Kennungen (bzw. USB- oder HD_Audio-Kennung) in der Beschreibungsdatei des Treibers als zur Hardware passend erkannt und in das Windows Setup mit eingebunden. Der Nachteil dieser Pakete ist, das sich hier auch Treiber finden, welche zwar von der Beschreibung zu Ihrer Hardware passen, aber nicht unbedingt mit Ihrer Hardware funktionieren. Hier können Treiber hinterlegt werden, die einen Fallback für alle Clients darstellen.

  • Preferred: Zusätzliche bzw. geprüfte Treiber gehören in jeweils eigene Verzeichnisse (Name und Tiefe der Verzeichnisstruktur egal) unterhalb des Verzeichnisses ./drivers/drivers/preferred. Treiber welche im Verzeichnis ./drivers/drivers/preferred liegen, werden gegenüber den Treibern in ./drivers/drivers bevorzugt anhand der PCI-Kennungen (bzw. USB- oder HD_Audio-Kennung) in der Beschreibungsdatei des Treibers als zur Hardware passend erkannt und in das Windows Setup mit eingebunden. Finden sich z.B. zu ein und derselben PCI-ID unterschiedliche Treiber unter preferred, so kann dies zu Problemen bei der Treiber Zuordnung führen. In diesem Fall ist eine direkte Zuordnung der Treiber zu den Geräten notwendig.

  • Preferred: Zusätzliche bzw. geprüfte Treiber gehören in jeweils eigene Verzeichnisse (Name und Tiefe der Verzeichnisstruktur egal) unterhalb des Verzeichnisses ./drivers/drivers/preferred. Treiber welche im Verzeichnis ./drivers/drivers/preferred liegen, werden gegenüber den Treibern in ./drivers/drivers bevorzugt anhand der PCI-Kennungen (bzw. USB- oder HD_Audio-Kennung) in der Beschreibungsdatei des Treibers als zur Hardware passend erkannt und in das Windows Setup mit eingebunden. Finden sich z.B. zu ein und derselben PCI-ID unterschiedliche Treiber unter preferred, so kann dies zu Problemen bei der Treiber Zuordnung führen. In diesem Fall ist eine direkte Zuordnung der Treiber zu den Geräten notwendig.

  • Excluded: Es kann vorkommen, das Treiberverzeichnisse von Herstellern Treiber für unterschiedliche Betriebssystemversionen (Vista / Win7) oder Konfigurationen (SATA / SATA-Raid) enthalten. Wenn Sie die Vermutung haben, das ein verlinkter Treiber falsch ist, so verschieben Sie diesen Treiber in das Verzeichnis drivers/exclude und führen create_driver_links.py erneut aus. Treiber die in drivers/exclude liegen werden bei der Treiberintegration nicht berücksichtigt.

  • Additional: Zusätzliche Treiber, die unabhängig von ihrer Zuordnung bzw. Erkennung über die PCI- oder USB-IDs installiert werden sollen, gehören in jeweils eigene Verzeichnisse (Name und Tiefe der Verzeichnisstruktur egal) unterhalb des Verzeichnisses ./drivers/drivers/additional. Über das Produkt-Property 'additional_drivers' können Sie einen oder mehrere Pfade von Treiberverzeichnissen innerhalb von ./drivers/drivers/additional einem Client zu ordnen. Im Produkt-Property 'additional_drivers' angegebene Verzeichnisse werden rekursiv durchsucht und alle enthaltenen Treiber eingebunden. Dabei wird auch symbolischen Links gefolgt. Dies können Sie nutzen, um für bestimmte Rechner-Typen ein Verzeichnis zu erstellen (z.B. dell-optiplex-815).

  • byAudit: In dem Verzeichnis ./drivers/drivers/additional/byAudit/<Vendor>/<Model> hinterlegte Treiber, werden bei einer Windows-Installation nach einem Verzeichnisnamen durchsucht, der dem bei der Hardware-Inventarisierung gefundenen 'Vendor' entspricht. In diesem 'Vendor' Verzeichnis wird nun nach einem Verzeichnisnamen gesucht, das dem bei der Hardware-Inventarisierung gefundenen 'Model' entspricht. Wird ein solche Verzeichnis gefunden, so wird diese Verzeichnis genauso behandelt, als wären sie über das Produktproperty 'additional_drivers' manuell zugewiesen.

Einige Hersteller verwenden Modellbezeichnungen, die für diese Methode sehr ungünstig sind, da man einige Sonderzeichen wie / nicht in Datei- oder Verzeichnisnamen verwenden darf. Ein Beispiel dafür wäre als Modelbezeichnung: "5000/6000/7000". Ein Verzeichnis mit dieser Bezeichnung ist wegen den Sonderzeichen nicht gestattet. Seit der dritten Service Release opsi 4.0.3 werden deshalb folgende Sonderzeichen: < > ? " : | \ / * intern durch ein _ ersetzt.
Mit dieser Änderung kann man oben genanntes schlechtes Beispiel als: "5000_6000_7000" anlegen und das Verzeichnis wird automatisch zu gewiesen, obwohl die Information in der Hardware-Inventarisierung nicht der Verzeichnisstruktur enstprechen.

Nach einem Treiberupload nach ./drivers/drivers oder ./drivers/drivers/preferred sollte die create_driver_links.py auf dem 'opsi-Depotserver' aufgerufen werden!

Software-Informationen

Unter diesem Karteireiter erhalten Sie die letzten mit swaudit ausgelesenen Informationen über installierte Software beim Client.

*opsi-configed*: Software-Informationen
Abbildung 35. opsi-configed: Software-Informationen

Logdateien

Auf dem Reiter Logdateien sind die Logdateien der Clients über den opsi-configed einsehbar.

Der Level, bis zu dem die Logeinträge sichtbar sind, kann mit einem Schieberegler variiert werden, so dass Fehler leichter gefunden werden können. Den Regler können Sie auch mit dem Mausrad bedienen.

Dabei kann auch in den Logdateien gesucht werden (Fortsetzung der Suche mit [F3] oder [Strg]+[L]). Die einzelnen Zeilen sind je nach Loglevel farbig hervorgehoben.

*opsi-configed*: Logdateien betrachten
Abbildung 36. opsi-configed: Logdateien betrachten

Host-Parameter: Client- und Server-Konfiguration

Eine ganze Reihe von Konfigurationsvorgaben können Sie über den Reiter Host-Parameter vornehmen. Befinden Sie sich im Modus Client-Konfiguration, zeigt Host-Parameter die clientspezifischen Einstellungen an. Ist hingegen die Server-Konfiguration aktiv, sehen sie die jeweiligen Server-Defaults.

Konfigurationseinträge (config-Objekte des opsi-Servers) sind grundsätzlich Wertelisten. Als Werkzeug zur Bearbeitung der Werte dient daher der Listeneditor (vgl. Property-Konfiguration )

Je nach Typ des jeweiligen Konfigurationsobjektes

  • können die Elemente der Liste entweder Unicode-Textwerte oder boolesche Werte (true/false) sein;

  • kann die Gesamtheit der zulässigen Listenelemente fest oder erweiterbar sein;

  • umfasst der DefaultValues-Eintrag des Objektes im singleValue-Fall genau ein Listenelement, bei multiValue-Objekten eine beliebige Auswahl aus den zulässigen Listenelementen.

Neue Konfigurationseinträge können über das Kontextmenü auf der Server-Host-Parameter-Seite erstellt werden. Ebenso können dort bestehende Objekte gelöscht werden.

*opsi-configed*: Host-Parameter (Kontextmenü eines Client-Eintrags)
Abbildung 37. opsi-configed: Host-Parameter (Kontextmenü eines Client-Eintrags)

Das Verhältnis von Server- und Client-Host-Parametern ist verwickelt:

  • Server-Einträge liefern die Default-Werte für die Client-Einträge.

  • Konsequenterweise muss, um einen Client-Eintrag zu erhalten, zuerst ein Server-Konfigurationsobjekt angelegt werden.

  • Und, wenn ein Server-Eintrag (das Config-Objekt) gelöscht wird, verschwinden auch die zugehörigen Client-Einträge (die auf ConfigState-Objekten beruhen).

  • Es kann sowohl bei Abweichung des Client-Wertes vom Server-Default als auch, wenn die beiden derzeit identisch sind, einen eigenen Eintrag des Clients in der Datenbank geben. Sofern es diesen eigenen Eintrag gibt, bleibt er auch erhalten, wenn sich der Server-Default ändert.

  • Zum Umgang mit diesem Thema gibt es daher ab configed Version 4.0.7.6.5 für die Client-Properties ein Kontextmenü mit den beiden Optionen "Spezifischen Client-Wert entfernen" (d.h., der Clientwert ist immer der gerade aktuelle Default-Werte des Servers) und "Setze den jetzigen Default-Wert als (dauerhaften) Wert für den Client.

  • Wenn der Client-Wert sich vom aktuellen Server-Default unterscheidet, so ist dieser fett dargestellt.

  • Es kann Konfigurationsobjekte geben, für die theoretisch Client-Werte erzeugt und bearbeitet werden können, die jedoch keinerlei Bedeutung haben, weil eigentlich nur serverbezogene Informationen gespeichert werden. Diese Properties sind in den aktuellen configed-Versionen in der Regel ausgeblendet.

Zur besseren Übersicht sind die Host-Parameter gegliedert nach Funktionsgruppen aufgeführt. Die Gruppen werden auf der linken Seite in einer baumartigen Struktur aufgeführt. Jeweils die zugehörigen Parameter und ihre Werte erscheinen auf der rechten Seite.

*opsi-configed*: Host-Parameter in der Client-Konfiguration
Abbildung 38. opsi-configed: Host-Parameter in der Client-Konfiguration

Depots

Betreiben Sie in Ihrer Umgebung mehrere Depotserver, enthält opsi-configed alle Werkzeuge, um diese flexibel auszuwählen und zu nutzen. Dieses Kapitel erklärt, wie Sie opsi-Depotserver mit opsi-configed verwalten. Es zeigt, wie Sie mit der Mehrfachauswahl arbeiten, eine Übersicht über die zugehörigen Clients erhalten und stellt die Funktionen der Depot-Konfiguration vor. Weiterhin erfahren Sie, wie Sie Standard-Propertys für Produkte über verschiedene Depots hinweg verwalten und anpassen können.

Depotauswahl

Wenn Sie mehrere opsi-Depotserver betreiben, tauchen diese untereinander in der Liste am linken Seitenrand auf. In der Voreinstellung ist das Depot auf dem opsi-Configserver markiert, und opsi-configed zeigt die zu diesem Depot gehörenden Clients an.

opsi-configed: Depotauswahl
Abbildung 39. opsi-configed: Depotauswahl

Die Liste der Depotserver unterstützt eine Mehrfachauswahl, das heißt, Sie können mehrere Depots markieren und damit alle zugehörigen Clients anzeigen. (Genauer gesagt: Sie sehen dann alle Clients, die auf irgendeinem der ausgewählten Depots zur ausgewählten Gruppe gehören.)

Sie können Clients nur gemeinsam bearbeiten, wenn sie Depots mit identischer Paket-Konfiguration haben. Das bedeutet, dass die Depots synchron sein müssen. Wenn Sie versuchen, Clients aus asynchronen Depots gemeinsam zu bearbeiten, erhalten Sie eine entsprechende Warn- oder Fehlermeldung.

Sie können mehrere Depots in der linken Seitenleiste auswählen:

  • (=+): Wählt alle Depots mit identischen Produkten aus.

  • (++) oder Shortcut [Strg]+[A]: Wählt alle Depots aus.

  • Suchfeld am oberen Rand: Geben Sie den Namen der gewünschten Depots ein.

Beachten Sie, dass die Gruppenauswahl bei einem Depotwechsel erhalten bleibt. Das ist nicht immer das gewünschte Verhalten. Gegebenenfalls aktivieren Sie für das neu ausgewählte Depot eine andere Gruppe bzw. die ganze Client-Liste.

Im Modus Depot-Konfiguration (siehe Abschnitt Modus auswählen) erreichen Sie über das Hauptfenster die beiden Reiter Depot-Konfiguration und Standard-Propertys. Wählen Sie aus der Liste der Depotserver am linken Rand ein Depot aus, um die Einstellungen über die Reiter anzupassen.

Depot-Konfiguration

Auf diesem Reiter können Sie die aktuelle Konfiguration des ausgewählten Depots einsehen und bearbeiten. Dazu gehören Parameter wie die URL, die Netzwerkadresse der Freigabe, die IP-Adresse usw. Klicken Sie jeweils in der rechten Spalte auf einen Property-Wert, um einen Dialog zur Bearbeitung zu öffnen. Abschließend klicken Sie oben links auf das rote Häkchen, um die Konfiguration zu speichern.

*opsi-configed*: Reiter Depot-Konfiguration
Abbildung 40. opsi-configed: Reiter Depot-Konfiguration

Standard-Propertys

Um die Standardwerte der Localboot- und Netboot-Produkte für einzelne oder mehrere opsi-Depots zu ändern, öffnen Sie den Reiter Standard-Propertys. Die Tabelle zeigt alle Produkte, deren Namen, den Typ, die Produkt- und die Paketversion an. Wählen Sie ein Produkt aus, um die Detailansicht am rechten Rand zu öffnen (siehe Abschnitt Detaillierte Informationen anzeigen). Darunter zeigt ein Feld alle Depots an, die das ausgewählte Produkt enthalten.

*opsi-configed*: Standard-Propertys
Abbildung 41. opsi-configed: Standard-Propertys

Sie können eines oder mehrere Depots auswählen, um die Defaultwerte (d. h. die Depotwerte) des Produktes zu ändern. Als Voreinstellung werden alle verfügbaren Depots ausgewählt. Mit den üblichen Tastenkombinationen ([Strg]+[A], [Strg]+-Klick oder [Shift]+Klick) markieren Sie mehrere bzw. alle Clients.

Ist der Property-Wert ausgegraut, dann hat dieses Property unterschiedliche Werte auf den ausgewählten Depots.

Über der Tabelle Property-Bearbeitung auf Depot(s) im rechten Fensterbereich finden Sie drei Buttons:

  • (=+): Markiere alle Depots mit identischen Werten

  • (++): Wähle alle Depots aus

  • (Weltkugel): Setze die Standard-Paket-Werte für ausgewählte Depots

Server

Wenn Sie rechts oben auf das Icon Server-Konfiguration klicken, öffnet sich der Reiter Host-Parameter in der Mitte des Fensters. Er zeigt die Server-Defaults der Host-Parameter.

Host-Parameter für den Server

Grundsätzlich funktioniert die Anzeige und die Bearbeitung der Host-Parameter genauso wie dir für die Clients (Host-Parameter: Client- und Server-Konfiguration). Sie klicken in die Spalte Property-Wert und nehmen Ihre Anpassungen dann im sich öffnenden Dialogfenster vor.

*opsi-configed*: Host-Parameter in der Server-Konfiguration
Abbildung 42. opsi-configed: Host-Parameter in der Server-Konfiguration

Verwaltung von Benutzerrechten und -rollen

Wenn die opsi-Erweiterung Benutzerrollen aktiviert ist, können Sie diese mit dem `opsi-configed`in den Host-Parametern des Servers bearbeiten.

Es handelt sich um eine kostenpflichtige Erweiterung. Das heißt, dass Sie eine Freischaltdatei benötigen. Sie erhalten diese, nachdem Sie die Erweiterung gekauft haben. Zu Evaluierungszwecken stellen wir Ihnen kostenlos eine zeitlich befristete Freischaltung zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail.

In der Baumansicht erscheint der Eintrag user, das heißt aber nicht, dass die Funktion aktiv ist. Der Standardwert für user.{}.register ist false. Setzen Sie diesen auf true und spielen Sie die Modules-Datei ein, um das Feature (temporär oder dauerhaft) zu aktivieren. Anschließend wird für den angemeldeten Benutzer ein Eintrag in der Baumstruktur erzeugt. Die dabei für die Rechteverwaltung verwendeten Standardeinstellungen entsprechen den "klassischen" Vorgaben für einen Administrator. Für diesen gibt es keine Einschränkungen. Heißt der Account admindepot1 ein, sieht das beispielsweise so aus:

user.{admindepot1}.privilege.host.all.registered_readonly       [false]
user.{admindepot1}.privilege.host.depotaccess.configured        [false]
user.{admindepot1}.privilege.host.depotaccess.depots            []
user.{admindepot1}.privilege.host.opsiserver.write              [true]

Die vier Einträge bedeuten:

  • Der Benutzer hat nicht einen rein lesenden Zugriff; ein reiner Read-only-Zugriff wäre möglicherweise für einen Helpdesk-Mitarbeiter angemessen.

  • Es gibt keine Restriktionen bezüglich des Depots (bzw. diese werden nicht berücksichtigt).

  • Entsprechend kann die Liste der für den Benutzer zugänglichen Depots leer bleiben. Selbst wenn hier etwas eingetragen wäre, hätte dies keine Wirkung, solange depotaccess.configured auf false steht.

  • Der Benutzer darf Einstellungen aller Art bearbeiten.

Soll der Benutzer admindepot1 nur noch Zugriff auf die Rechner des Depotservers mit dem Namen depot1 haben, stellen Sie Folgendes ein:

  • user.{admindepot1}.privilege.host.depotaccess.configured setzen Sie auf true.

  • In die Liste für den Wert user.{admindepot1}.privilege.host.depotaccess.depots tragen Sie depot1 als Wert ein.

Nachdem Sie alle Daten neu geladen haben, sind für admindepot1 keine Clients aus anderen Depots mehr sichtbar. Zusätzlich darf er auch nur noch die Einstellungen für depot1 verändern.

Der Benutzer kann alle Einschränkungen selbst aufheben, solange die Einstellung host.opsiserver.write auf true gesetzt ist. Ändern Sie den Wert auf false, um die Abriegelung komplett zu machen.
Die auf diese Weise eingerichteten Privilegien betreffen ausschließlich die Funktionalität von opsi-configed. Sie haben derzeit keine Auswirkung auf das JSON-RPC-Interface des opsi-Servers.

Die restlichen Einträge, die in der Baumansicht auftauchen, betreffen die Konfiguration der Server-Konsole (siehe Kapitel Server-Konsole).

Gruppen und Produkte

Dieses Kapitel stellt die beiden Dialoge vor, über die Sie Aktionen für Client-Gruppen und Produkte/Pakete in opsi-configed durchführen.

Aktionen für Client-Gruppen

Über die Schaltfläche Gruppen (Spezialfunktionen) rechts oben öffnen Sie ein neues Dialogfenster, in dem Sie Aktionen für Client-Gruppen festlegen (siehe Abschnitt Clients gruppieren). Derzeit steht nur eine Funktion zur Verfügung: die Suche nach einem Betriebssystem, das auf allen PCs der ausgewählten Gruppe schon installiert war und daher zurückgespielt werden kann.

opsi-configed: Gruppenaktionen (für *opsi-local-image*)
Abbildung 43. opsi-configed: Gruppenaktionen (für opsi-local-image)

Aktionen für Produkte/Pakete

Neben der Schaltfläche für die Gruppenaktionen finden Sie das Icon Produkte (Spezialfunktionen), das ebenfalls ein eigenes Dialogfenster öffnet. Hier stehen zwei Funktionen zur Verfügung:

  • Sie können eine .opsi-Datei (ein opsi-Paket) auswählen bzw. den Pfad zur Datei von Hand eingeben. Das Paket können Sie dann auf den opsi-Server laden. Die Standard-Workbench (Netzwerkfreigabe) ist als Zielverzeichnis voreingestellt. Das Icon unter dem Feld stößt das Kommando zum Installieren des Paketes an.

  • In der unteren Fensterhälfte haben Sie die Möglichkeit, WinPE-Dateien bzw. Installfiles für ein Windows-Produkt zum Server hochzuladen. Das Zielverzeichnis für das opsi-Depot ist die Standardfreigabe.

*opsi-configed*: Paket- und Produktaktionen
Abbildung 44. opsi-configed: Paket- und Produktaktionen

Server-Konsole

Über den Menüeintrag Server-Konsole können Sie aus dem opsi-configed heraus über eine SSH-Verbindung Aktionen auf dem opsi-Server auslösen. Klicken Sie auf den Eintrag, sehen Sie an erster Stelle, ob Sie bereits per SSH mit dem Server verbunden sind (Checkbox SSH-Verbindung direkt starten im Logindialog). Darunter finden Sie Einträge, um die SSH-Verbindungsdaten zu ändern und die vordefinierten Kommandozeilenbefehle zu bearbeiten, die der Menüpunkt opsi anzeigt. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen Eintrag, um einen Tooltip einzublenden.

opsi-configed: Server-Konsole
Abbildung 45. opsi-configed: das Menü Server-Konsole

SSH-Verbindungsdaten

Sofern nicht anders konfiguriert, versucht opsi-configed für die SSH-Verbindung den angemeldeten Benutzer mit dem opsi-Configserver zu verwenden. Im Dialogfenster, das Sie über das Menü Server-Konsole / SSH-Verbindungsdaten öffnen, können Sie die Checkbox SSH-Schlüssel für Authentifizierung verwenden aktivieren und in den Feldern darunter einen SSH-Schlüssel auswählen. Ist für diesen eine Passphrase eingerichtet, tragen Sie diese optional im Feld darunter ein.

*opsi-configed*: SSH-Verbindungsdaten
Abbildung 46. opsi-configed: SSH-Verbindungsdaten

Alternativ können Sie SSH-Schlüssel und -Passphrase schon beim Start über die folgenden beiden Parameter angeben (siehe Abschnitt Startparameter):

  • --ssh-key <pfad-zum-schluessel>, z. B. --ssh-key /home/user/.ssh/id_rsa

  • --ssh-passphrase <passphrase>

Berechtigungen

Über Server-Host-Parameter (siehe Abschnitt Host-Parameter für den Server) können Sie steuern, welche der Menüpunkte sichtbar sind bzw. welche Funktionen der angemeldete Benutzer verwenden darf. Ist die opsi-Erweiterung Benutzerrollen aktiviert, können Sie die Berechtigungen für unterschiedliche Benutzeraccounts festlegen. Für neu angelegte Accounts gelten die Standardwerte.

Die folgenden Einträge gibt es:

user.{}.ssh.serverconfiguration.active
user.{}.ssh.commandmanagement.active
user.{}.ssh.menu_serverconsole.active
user.{}.ssh.commands.active

Sie bedeuten:

  • aktiviert das Menü der SSH-Verbindungseinstellungen (Default: false)

  • aktiviert die Bearbeitung von Menüeinträgen der Kommandozeilenbefehle (Default: false)

  • gibt den Hauptmenüeintrag Server-Konsole als solchen frei (Default: true)

  • schaltet alle SSH-Menüeinträge frei, die hinterlegte Befehle darstellen (Default: true)

Vordefinierte Befehle

Im Menü Server-Konsole / opsi stehen vordefinierte Kommandozeilenbefehle bereit, die folgende Aktionen ausführen:

  • Package-Updater: Installieren oder aktualisieren Sie Pakete mit dem opsi-package-updater; im sich öffnenden Dialog wählen Sie aus dem Drop-down-Menü Aktion entweder den Eintrag Pakete aktualisieren , Alle Repositorys auflisten oder Pakete installieren.

  • Paket-Installation: Installieren Sie opsi-Pakete mit dem *opsi-package-manager auf allen oder einzelnen Depots. Sie können den Pfad zum Paket angeben oder ein Paket aus dem Internet herunterladen.

  • Paket-Deinstallation: Wählen Sie aus einer Liste eines oder mehrere Pakete zur Deinstallation mit dem opsi-package-manager aus.

  • opsi-Paket packen: Geben Sie ein Verzeichnis auf dem Server an, in dem Dateien für ein opsi-Paket liegen. Über eine Schaltfläche können Sie die in der control-Datei gefundenen Versionen (Paket- und Produkt-Version) anzeigen und ggf. überschreiben. Über einen Klick auf Erweiterte Optionen blenden Sie Checkboxen ein, über die Sie Zsync- oder Md5-Dateien erstellen sowie die Rechte im Anschluss setzen. Die Schaltfläche Das neu erstellte Paket installieren ruft den opsi-package-manager auf.

  • Datei-Download: Laden Sie eine beliebige Datei aus dem Internet mit wget herunter und legen diese auf dem Server im Verzeichnis Ihrer Wahl ab.

  • Modules-Datei hochladen: Laden Sie eine Freischaltdatei für opsi-Erweiterungen zum Server hoch. Diese wählen Sie entweder auf dem lokalen Rechner aus oder laden Sie mit wget aus dem Internet herunter. Optional können Sie Zugangsdaten für den wget-Befehl eingeben.

  • opsi-Rechte setzen: Korrigiert die Zugriffsrechte von Dateien und Verzeichnissen auf einem opsi-Server und ruft dazu das Kommando opsi-set-rights auf.

  • opsi-Client-Agent verteilen: Um existierende Rechner als Clients in die opsi-Umgebung aufzunehmen, muss auf diesen der Client-Agent installiert werden. Wählen Sie hier die gewünschten Rechner aus; um den Befehl auf mehreren Clients gleichzeitig auszuführen, müssen die Logindaten auf diesen gleich sein.

Das Skript zum Deployen der Clients muss im Verzeichnis /var/lib/opsi/depot/opsi-client-agent liegen und opsi-deploy-client-agent heißen (siehe Kapitel Clients hinzufügen).

Einige Dialoge (z. B. opsi-Rechte setzen oder Paket-Installation) haben Buttons zur Auswahl von lokalen Dateien. Betätigen Sie die Schaltfläche Ermittle Unterverzeichnisse, um alle Verzeichnisse und Dateien aus dem angegebenen Pfad aufzulisten. Um weitere Ebenen mit einzubeziehen, klicken Sie den Button mehrfach.

Befehle definieren

Sie können über den Eintrag Befehle definieren auch eigene Kommandozeilenbefehle definieren, die sie dann über das Menü Server-Konsole erreichen.

Beachten Sie, dass nicht alle Linux-Distributionen dieselben Befehle bzw. Parameter verwenden. Stellen Sie als Administrator sicher, dass die Distribution für den opsi-Server die Kommandos unterstützt.
*opsi-configed*: Befehle definieren
Abbildung 47. opsi-configed: Befehle definieren

Sie können die folgenden Angaben im Dialog Befehle bearbeiten machen:

  • Menütext des Befehls: Der Menüeintrag muss eindeutig sein und darf nicht an anderer Stelle verwendet werden. Um einen Menütext zu ändern, löschen Sie den Befehl über das Icon mit dem Minuszeichen und erstellen dann einen neuen Befehl. (obligatorische Einstellung)

  • Übergeordnetes Menü: Legt fest, in welchem Menü der neue Befehl als Menüeintrag erscheinen soll. Lassen Sie das Feld leer, erscheint er automatisch im Menü Server-Konsole. (optionale Einstellung)

  • Beschreibung: Hinterlegen Sie hier eine Beschreibung, dann taucht sie als Tooltip-Text des Befehls auf. (optionale Einstellung)

  • Position im Menü: Die Position bestimmt die Reihenfolge (kleine Zahlen zuerst) der Menüpunkte insgesamt und damit innerhalb des jeweiligen Menüs. (optionale Einstellung)

  • Root-Rechte benötigt: Aktivieren Sie die Checkbox, wenn ein Kommando administrative Rechte benötigt. (optionale Einstellung)

  • Befehlsliste: Tragen Sie hier die Linux-Befehle ein, einen pro Zeile, um sie nacheinander aufzurufen. (obligatorische Einstellung)

  • Über das Drop-down-Menü Als Parameter in Befehl einfügen stehen verschiedene optionale Datenquellen für die Befehlsliste zur Verfügung:

    • Interaktive Eingabe: Parameter nicht fest vorgeben, sondern interaktive Eingabe in der Form <<<"Interaktive Eingabe">>>, wobei wir empfehlen, eine Beispieleingabe zu notieren.

    • Configserver

    • IP-Adressen der ausgewählten Clients

    • IP-Adressen der ausgewählten Depots

    • Namen der ausgewählten Clients

    • Namen der ausgewählten Depots

    • Optionen für Skript auswählen

    • Verbundener SSH-Server

Außer bei der interaktiven Eingabe kann die Rückgabe der Methoden formatiert werden, beispielsweise als durch Kommata voneinander getrennte Liste.
*opsi-configed*: Befehl ausführen, Parameterabfrage
Abbildung 48. opsi-configed: Befehl ausführen, Parameterabfrage
Operatoren wie AND (&&), || (OR), das Pipezeichen (|) sowie Umleitungsoperatoren (>, < und >>) für die Linux-Befehle sind erlaubt. Beachten Sie, dass keine Benutzereingaben während der Ausführung möglich sind. Kombinieren Sie zwei Befehle und erfordert das erste Kommando Root-Rechte, aktivieren Sie die erwähnte Checkbox; erfordert das zweite ebenfalls Root-Rechte, notieren Sie sudo im Befehl:
apt-get update --yes && sudo apt-get upgrade --yes

Module (Lizenzstatus)

Über das Menü Hilfe / Validierungsstatus der opsi-Module können Sie den aktuellen Lizenzstatus der opsi-Module einsehen.

*opsi-configed*: Validierungsstatus der opsi-Module
Abbildung 49. opsi-configed: Validierungsstatus der opsi-Module

Die Tabelle zeigt zu jedem Modul an, ob es Modul erworben wurde bzw. verfügbar ist. Über Checkboxen am unteren Rand bestimmen Sie, ob Sie den vollständigen zeitlichen Verlauf sowie nur verfügbare oder alle Erweiterungen anzeigen. Die Tabelle zeigt außerdem an, wie lange die Lizenz noch gültig ist und für wie viele Clients sie gilt. Die Spalte mit dem Datum in der Zukunft stellt künftige Änderungen dar, z. B. wann eine Lizenz ausläuft oder eine neue Lizenz gültig wird.

Der Dialog zeigt außerdem eine Legende zu den Warnungen und Warngrenzen an:

  • Warngrenze Client-Anzahl: absolute Differenz der Clientzahl zu der lizenzierten Anzahl, ab der gewarnt werden soll

  • Warngrenze Clients prozentual: prozentuale Menge der Clientzahl zu der lizenzierten Anzahl, ab der gewarnt werden soll

  • Warngrenze Tage bis Lizenzende: Anzahl der verbleibenden Tage bis Lizenzende, b denen gewarnt werden soll

Alle Warngrenzen konfigurieren Sie in der Server-Konfiguration über die Host-Parameter licensing.client_limit_warning_absolute, licensing.client_limit_warning_percent und licensing.client_limit_warning_days.

Wird eine Warngrenze für ein Modul überschritten, erscheint die Zahl in der Tabelle in Orange. Wenn für ein Modul nicht mehr genug Lizenzen existieren oder die Lizenz abgelaufen ist, erscheint die Ziffer in Rot.

Im unteren Teil des Fensters befinden sich Informationen zu den Clients und den Kundendaten, für welche die Lizenzen ausgestellt wurden. Der Checksum-Wert ist zum Abgleich, ob die Daten in der Umgebung mit den Daten bei uib übereinstimmen.